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Für Betriebe, die ihre Belegschaft gezielt befragen wollen

Anonyme Mitarbeiterbefragung mit Vorlagen und Auswertung

Eine Befragung stellt allen dieselben Fragen im selben Zeitraum. Sie erfahren, wie viele eine Sache ähnlich sehen, und können das Ergebnis später mit derselben Befragung vergleichen.

Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.

✓ ein Link für alle✓ 15 Vorlagen✓ ohne Konto und ohne App✓ in 8 Sprachen
8 Sprachen
Wer lieber auf Polnisch oder Türkisch antwortet, stellt die Sprache selbst um
15 Vorlagen
vom Monats-Puls bis zur Austrittsbefragung, vor dem Start frei änderbar
ab 5 Antworten
zeigt das Dashboard eine Auswertung, für jeden Bereich ebenso
Wann eine Befragung passt

Wann eine Befragung das richtige Mittel ist

Eine Befragung lohnt sich, wenn Sie zu einem bestimmten Thema ein Bild von allen brauchen: nach der Umstellung des Schichtplans, einige Wochen nach dem Umzug in neue Räume, vor der Planung des Weiterbildungsbudgets oder einmal im Jahr als Bestandsaufnahme. Weil alle dieselben Fragen beantworten, lassen sich die Antworten zählen und mit der nächsten Runde vergleichen.

Anonym sollte sie sein, weil bei Fragen zu Führung, Belastung oder Fairness sonst die vorsichtige Antwort gewinnt. Wer damit rechnet, dass seine Kreuze ihm zugeordnet werden, kreuzt eher die Mitte an. Eine Befragung mit Namen misst dann vor allem, wie sicher sich die Leute fühlen.

Befragung und offener Kanal

Eine Befragung fragt ab, was Sie zu einem Zeitpunkt wissen wollen. Was zwischen zwei Befragungen passiert, erreicht Sie über einen offenen Kanal, in den jeder schreibt, sobald ihn etwas beschäftigt. Wie das funktioniert, lesen Sie unter anonymes Mitarbeiterfeedback.

Illustration: Tablet auf einem Holztisch, auf dem Bildschirm ein Fragebogen mit Auswahlfeldern
Die Befragung läuft im Browser, am Handy, Tablet oder PC.

Was Sie vor dem Start festlegen

  • das Thema und die Entscheidung, die danach ansteht
  • ob eine Vorlage passt oder Sie eigene Fragen schreiben
  • die Bereiche, nach denen ausgewertet wird, etwa Lager, Büro und Fahrdienst
  • die Laufzeit mit festem Enddatum
  • wer die Ergebnisse sieht und wann Sie sie der Belegschaft vorstellen
  • wie Sie einladen: Aushang mit QR-Code, Mail oder Teambesprechung
Wege und Vorlagen

Welche Befragung wofür taugt

Die Tabelle vergleicht die gängigen Wege. Die Karten darunter zeigen sechs der 15 Vorlagen, die Kummerkasten mitbringt.

WegAnonymitätAuswertungWen Sie erreichenGeeignet für
Offenes TeamgesprächkeineNotizen aus der Rundewer im Raum ist und sich zu reden trautThemen, die alle offen besprechen können
Einzelgesprächekeineje Gespräch, schwer zu bündelneine Person pro TerminEntwicklung und Konflikte unter vier Augen
Fragebogen auf Papierohne Namenvon Hand auszählenalle, auch ohne HandyAnkreuzfragen; bei Freitext kann die Handschrift jemanden verraten
Befragung mit Kummerkastenein Link für alle, ohne IP-Adresseim Dashboard ab fünf Antworten, je Bereichalle mit Handy, Tablet oder PC, in 8 Sprachenwiederkehrende Fragen, die Sie mit derselben Vorlage erneut stellen

Monats-Puls

Sechs kurze Fragen und eine offene, jeden Monat dieselben. So entsteht ein Verlauf, den Sie Monat für Monat vergleichen können.

Jahres-Befragung

Die ausführliche Runde einmal im Jahr: Wie steht es um die Zusammenarbeit, und wo hakt es im Betrieb?

Führungs-Feedback

Erreichbarkeit, Fairness, klare Ansagen, Umgang mit Fehlern. Ausgewertet wird nach Bereich, nie nach einzelner Führungskraft.

Belastungs-Check

Arbeitsmenge, Überstunden, Pausen, Personaldecke und Ausstattung, etwa ein Quartal nach einer Umstellung.

Onboarding-Check

Nach 30 oder 90 Tagen fragen Sie neue Kolleginnen und Kollegen, wie die Einarbeitung lief und ob es eine feste Ansprechperson gab.

Austrittsbefragung

Für alle, die das Unternehmen verlassen, unter anderem mit der Frage nach dem Hauptgrund für den Weggang.

Grauhaariger Mann am Laptop, neben ihm ein Notizblock mit Stift
Wer den Link hat, kann antworten, im Betrieb oder zu Hause.
Einladung

Ein Link für alle, kein persönlicher Zugang

Zu einer Befragung laden Sie mit einem einzigen Link ein, der für alle gleich ist. Sie hängen ihn als QR-Code in den Pausenraum, schicken ihn über den Mail-Verteiler oder zeigen ihn in der Teambesprechung. Weil niemand einen eigenen Zugang bekommt, kann auch niemand nachsehen, wer geantwortet hat.

Verschicken Sie die Einladung über einen Verteiler, wird nicht gemessen, wer die Mail geöffnet oder den Link angeklickt hat. Den automatischen Versand an einen Verteiler schalten wir auf Anfrage frei.

Das hat eine Folge, die Sie vorher kennen sollten. Eine Erinnerung geht immer an alle. Gezielt bei denen nachzuhaken, die noch nicht teilgenommen haben, ist nicht möglich, weil das niemand weiß.

Anonymität

Wie die Antworten geschützt sind

Gespeichert werden keine IP-Adresse, keine Browser-Kennung, keine Cookies und keine Benutzer-Kennung. Im Dashboard erscheint eine Antwort erst vier bis sechs Stunden nach dem Absenden, mit Datum, aber ohne Uhrzeit. Wer kurz vor Schichtende antwortet, lässt sich deshalb nicht am Zeitpunkt erkennen.

Ausgewertet wird erst ab fünf Antworten, und zwar für jeden Bereich einzeln. Hat ein Bereich weniger, zeigt das Dashboard für ihn keine Zahlen. So lassen die Zahlen keinen Rückschluss auf zwei oder drei Personen zu; einzelne Freitexte bleiben trotzdem lesbar.

Sobald die Befragung gestartet ist, sind die Fragen eingefroren. Niemand kann eine Frage umformulieren, während die Befragung läuft. Titel, Beschreibung und Laufzeit lassen sich weiter ändern, die Befragung lässt sich auch pausieren.

Was geschützt bleibt

  • Teilnahme: nicht nachvollziehbar, auch nicht für Admins
  • Zeitpunkt: nur das Datum, nie die Uhrzeit
  • Technik: keine IP-Adresse, keine Browser-Kennung
  • Kleine Bereiche: keine Zahlen unter fünf Antworten
  • Auswertung: nach Bereich und Thema, nie nach Person
  • Rückfragen: nur über einen Fallcode, den allein die antwortende Person kennt
Nach dem Enddatum

Auswertung und Rückmeldung an die Belegschaft

Abgeschlossen ist eine Befragung erst, wenn die Belegschaft erfährt, was herausgekommen ist und was daraus folgt. Wer dazu schweigt, muss bei der nächsten Runde mit weniger Antworten rechnen.

Schritt 1
Zahlen und offene Antworten lesen, Bereich für Bereich
Schritt 2
der Belegschaft vorstellen, was herausgekommen ist
Schritt 3
Maßnahmen im Board „Ihr sagt, wir tun“ festhalten und abhaken

Checkliste für die Auswertung

  • Für welche Bereiche liegen weniger als fünf Antworten vor?
  • Offene Antworten lesen, nicht nur Durchschnittswerte.
  • Zwei oder drei Themen auswählen, die Sie zuerst angehen.
  • Bei unklaren Antworten über den anonymen Rückkanal nachfragen.
  • Dieselbe Befragung nach einigen Monaten wiederholen.

Was in die Rückmeldung gehört

  • wie viele geantwortet haben
  • die Themen, die herausstechen, auch die unangenehmen
  • was Sie angehen, bis wann und wer zuständig ist
  • was Sie bewusst nicht angehen, mit Begründung
  • wann die nächste Befragung kommt
Beispiel

Eine Befragung nach der Umstellung des Schichtplans

Ausgedachtes Beispiel, kein konkreter Kundenfall.

Angenommen, ein Verpackungsbetrieb mit drei Bereichen stellt im Frühjahr auf drei Schichten um. Die Geschäftsführung vermutet, dass vor allem die Nachtzuschläge für Unmut sorgen. Acht Wochen nach der Umstellung startet sie den Belastungs-Check aus den Vorlagen, ergänzt ihn um zwei eigene Fragen zur Schichtübergabe und hängt den QR-Code neben die Stempeluhr.

Die Auswertung nach Bereichen könnte dann ein anderes Bild zeigen. Die Zuschläge spielen in den Antworten kaum eine Rolle. Viele offene Antworten drehen sich um die Übergabe, bei der Informationen verloren gehen, und um Pausen, die nachts ausfallen. Die Geschäftsführung würde zuerst die Übergabe neu regeln, das Ergebnis am schwarzen Brett vorstellen und dieselbe Befragung drei Monate später wiederholen.

Zwei Personen im Gespräch an einem kleinen Tisch am Fenster, vor ihnen zwei Tassen
Was eine Befragung zeigt, lässt sich im Gespräch vertiefen.

Wo die Grenzen liegen

Kummerkasten ist für Befragungen im eigenen Betrieb gebaut. Vier Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie sich dafür entscheiden.

Kein Ersatz für ein Institut

Einen Vergleich mit den Zahlen anderer Firmen oder eine Auswertung durch Fachleute bietet Kummerkasten nicht. Für eine große, wissenschaftlich begleitete Befragung bleibt ein spezialisiertes Institut die richtige Wahl.

Umfragen ab Professional

Im Starter-Tarif sind keine Umfragen enthalten. Sie gehören zu Professional, 129 € netto im Monat bei Jahreszahlung.

Kleine Betriebe sehen wenige Zahlen

Unter etwa 15 Beschäftigten kommen selten fünf Antworten je Bereich zusammen. Die Auswertung bleibt dann leer, die einzelnen Antworten können Sie trotzdem lesen.

Dashboard nur auf Deutsch

Beantworten lässt sich die Befragung in 8 Sprachen. Das Dashboard für die Auswertung gibt es nur auf Deutsch.

Bedenken

Drei Einwände vor der ersten Befragung

Typische Einwände, wenn ein Betrieb zum ersten Mal über eine Befragung nachdenkt.

„Da antworten doch nur die Unzufriedenen.“
Bei einer Befragung beantworten alle dieselben Fragen, auch diejenigen, die zufrieden sind. Die Verteilung zeigt, wie groß ein Problem ist, und ebenso, was gut läuft.
„Das kostet zu viel Arbeitszeit.“
Der Monats-Puls ist in rund zwei Minuten beantwortet, die ausführlichen Vorlagen brauchen länger. Planen Sie die Befragung in die Arbeitszeit ein, zum Beispiel am Ende einer Teambesprechung.
„Wir kennen unsere Probleme schon.“
Dann bestätigt die Befragung Ihre Einschätzung mit Zahlen je Bereich. Weicht das Ergebnis ab, erfahren Sie das, bevor Sie Geld in eine Maßnahme stecken, die am Kern vorbeigeht.
Fragen zum Ablauf

Was Betriebe vor der ersten Befragung wissen wollen

Antworten zu Zeitpunkt, Rhythmus, Teilnahme und Rückfragen.

Wann ist eine anonyme Mitarbeiterbefragung sinnvoll?
Wenn Sie zu einem bestimmten Thema wissen wollen, wie viele Beschäftigte es ähnlich sehen, und das Ergebnis später mit einer zweiten Runde vergleichen möchten, etwa nach einer Umstellung oder einmal im Jahr.
Wie oft sollten wir befragen?
Das hängt vom Ziel ab. Der Monats-Puls ist für einen monatlichen Rhythmus gedacht, die Jahres-Befragung für eine Runde im Jahr. Themenbefragungen wie der Belastungs-Check passen quartalsweise oder zu einem bestimmten Anlass.
Sehe ich, wer schon teilgenommen hat?
Das ist nicht möglich. Alle bekommen denselben Link, und gespeichert wird keine Kennung, die eine Antwort einer Person zuordnet. Sie sehen nur, wie viele geantwortet haben.
Kann ich nachfragen, wenn eine Antwort unklar ist?
Dafür gibt es den anonymen Rückkanal. Wer antwortet, erhält einen Fallcode. Damit kann die Person später nachsehen, ob Sie eine Rückfrage gestellt haben, und darauf antworten, ohne sich zu erkennen zu geben. Vom Fallcode speichert Kummerkasten nur einen Prüfwert, aus dem sich der Code nicht zurückrechnen lässt.
Testphase

Die erste Befragung in Ruhe vorbereiten

Wählen Sie in der Testphase mit dem Tarif Professional eine Vorlage, passen Sie sie an und sehen Sie sich den Fragebogen auf dem eigenen Handy an, bevor die Belegschaft den Link bekommt. Die Testphase dauert 14 Tage; Zahlungsdaten sind bei der Anmeldung nötig, und wer vorher kündigt, zahlt nichts.