Eine Befragung stellt allen dieselben Fragen im selben Zeitraum. Sie erfahren, wie viele eine Sache ähnlich sehen, und können das Ergebnis später mit derselben Befragung vergleichen.
Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.
Eine Befragung lohnt sich, wenn Sie zu einem bestimmten Thema ein Bild von allen brauchen: nach der Umstellung des Schichtplans, einige Wochen nach dem Umzug in neue Räume, vor der Planung des Weiterbildungsbudgets oder einmal im Jahr als Bestandsaufnahme. Weil alle dieselben Fragen beantworten, lassen sich die Antworten zählen und mit der nächsten Runde vergleichen.
Anonym sollte sie sein, weil bei Fragen zu Führung, Belastung oder Fairness sonst die vorsichtige Antwort gewinnt. Wer damit rechnet, dass seine Kreuze ihm zugeordnet werden, kreuzt eher die Mitte an. Eine Befragung mit Namen misst dann vor allem, wie sicher sich die Leute fühlen.
Eine Befragung fragt ab, was Sie zu einem Zeitpunkt wissen wollen. Was zwischen zwei Befragungen passiert, erreicht Sie über einen offenen Kanal, in den jeder schreibt, sobald ihn etwas beschäftigt. Wie das funktioniert, lesen Sie unter anonymes Mitarbeiterfeedback.
Die Tabelle vergleicht die gängigen Wege. Die Karten darunter zeigen sechs der 15 Vorlagen, die Kummerkasten mitbringt.
| Weg | Anonymität | Auswertung | Wen Sie erreichen | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Offenes Teamgespräch | keine | Notizen aus der Runde | wer im Raum ist und sich zu reden traut | Themen, die alle offen besprechen können |
| Einzelgespräche | keine | je Gespräch, schwer zu bündeln | eine Person pro Termin | Entwicklung und Konflikte unter vier Augen |
| Fragebogen auf Papier | ohne Namen | von Hand auszählen | alle, auch ohne Handy | Ankreuzfragen; bei Freitext kann die Handschrift jemanden verraten |
| Befragung mit Kummerkasten | ein Link für alle, ohne IP-Adresse | im Dashboard ab fünf Antworten, je Bereich | alle mit Handy, Tablet oder PC, in 8 Sprachen | wiederkehrende Fragen, die Sie mit derselben Vorlage erneut stellen |
Sechs kurze Fragen und eine offene, jeden Monat dieselben. So entsteht ein Verlauf, den Sie Monat für Monat vergleichen können.
Die ausführliche Runde einmal im Jahr: Wie steht es um die Zusammenarbeit, und wo hakt es im Betrieb?
Erreichbarkeit, Fairness, klare Ansagen, Umgang mit Fehlern. Ausgewertet wird nach Bereich, nie nach einzelner Führungskraft.
Arbeitsmenge, Überstunden, Pausen, Personaldecke und Ausstattung, etwa ein Quartal nach einer Umstellung.
Nach 30 oder 90 Tagen fragen Sie neue Kolleginnen und Kollegen, wie die Einarbeitung lief und ob es eine feste Ansprechperson gab.
Für alle, die das Unternehmen verlassen, unter anderem mit der Frage nach dem Hauptgrund für den Weggang.
Zu einer Befragung laden Sie mit einem einzigen Link ein, der für alle gleich ist. Sie hängen ihn als QR-Code in den Pausenraum, schicken ihn über den Mail-Verteiler oder zeigen ihn in der Teambesprechung. Weil niemand einen eigenen Zugang bekommt, kann auch niemand nachsehen, wer geantwortet hat.
Verschicken Sie die Einladung über einen Verteiler, wird nicht gemessen, wer die Mail geöffnet oder den Link angeklickt hat. Den automatischen Versand an einen Verteiler schalten wir auf Anfrage frei.
Das hat eine Folge, die Sie vorher kennen sollten. Eine Erinnerung geht immer an alle. Gezielt bei denen nachzuhaken, die noch nicht teilgenommen haben, ist nicht möglich, weil das niemand weiß.
Gespeichert werden keine IP-Adresse, keine Browser-Kennung, keine Cookies und keine Benutzer-Kennung. Im Dashboard erscheint eine Antwort erst vier bis sechs Stunden nach dem Absenden, mit Datum, aber ohne Uhrzeit. Wer kurz vor Schichtende antwortet, lässt sich deshalb nicht am Zeitpunkt erkennen.
Ausgewertet wird erst ab fünf Antworten, und zwar für jeden Bereich einzeln. Hat ein Bereich weniger, zeigt das Dashboard für ihn keine Zahlen. So lassen die Zahlen keinen Rückschluss auf zwei oder drei Personen zu; einzelne Freitexte bleiben trotzdem lesbar.
Sobald die Befragung gestartet ist, sind die Fragen eingefroren. Niemand kann eine Frage umformulieren, während die Befragung läuft. Titel, Beschreibung und Laufzeit lassen sich weiter ändern, die Befragung lässt sich auch pausieren.
Abgeschlossen ist eine Befragung erst, wenn die Belegschaft erfährt, was herausgekommen ist und was daraus folgt. Wer dazu schweigt, muss bei der nächsten Runde mit weniger Antworten rechnen.
Ausgedachtes Beispiel, kein konkreter Kundenfall.
Angenommen, ein Verpackungsbetrieb mit drei Bereichen stellt im Frühjahr auf drei Schichten um. Die Geschäftsführung vermutet, dass vor allem die Nachtzuschläge für Unmut sorgen. Acht Wochen nach der Umstellung startet sie den Belastungs-Check aus den Vorlagen, ergänzt ihn um zwei eigene Fragen zur Schichtübergabe und hängt den QR-Code neben die Stempeluhr.
Die Auswertung nach Bereichen könnte dann ein anderes Bild zeigen. Die Zuschläge spielen in den Antworten kaum eine Rolle. Viele offene Antworten drehen sich um die Übergabe, bei der Informationen verloren gehen, und um Pausen, die nachts ausfallen. Die Geschäftsführung würde zuerst die Übergabe neu regeln, das Ergebnis am schwarzen Brett vorstellen und dieselbe Befragung drei Monate später wiederholen.
Kummerkasten ist für Befragungen im eigenen Betrieb gebaut. Vier Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie sich dafür entscheiden.
Einen Vergleich mit den Zahlen anderer Firmen oder eine Auswertung durch Fachleute bietet Kummerkasten nicht. Für eine große, wissenschaftlich begleitete Befragung bleibt ein spezialisiertes Institut die richtige Wahl.
Im Starter-Tarif sind keine Umfragen enthalten. Sie gehören zu Professional, 129 € netto im Monat bei Jahreszahlung.
Unter etwa 15 Beschäftigten kommen selten fünf Antworten je Bereich zusammen. Die Auswertung bleibt dann leer, die einzelnen Antworten können Sie trotzdem lesen.
Beantworten lässt sich die Befragung in 8 Sprachen. Das Dashboard für die Auswertung gibt es nur auf Deutsch.
Typische Einwände, wenn ein Betrieb zum ersten Mal über eine Befragung nachdenkt.
Antworten zu Zeitpunkt, Rhythmus, Teilnahme und Rückfragen.
Wählen Sie in der Testphase mit dem Tarif Professional eine Vorlage, passen Sie sie an und sehen Sie sich den Fragebogen auf dem eigenen Handy an, bevor die Belegschaft den Link bekommt. Die Testphase dauert 14 Tage; Zahlungsdaten sind bei der Anmeldung nötig, und wer vorher kündigt, zahlt nichts.