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Für Inhaber und Führungskräfte in kleinen und mittleren Betrieben

Anonymes Mitarbeiterfeedback

Beschäftigte schreiben, wann sie etwas beschäftigt, in eigenen Worten und ohne Namen. Sie lesen es, fragen bei Bedarf nach und zeigen, was daraus geworden ist.

Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.

✓ ohne Konto und ohne App✓ offen ohne Termin✓ Antwort per Fallcode✓ in 8 Sprachen
13 %
der Beschäftigten haben innerlich gekündigt – Gallup Engagement Index Deutschland 2025
4–6 Std.
vergehen, bis eine Rückmeldung im Dashboard steht, damit der Zeitpunkt nichts verrät
8 Sprachen
auf der Eingabeseite; Texte in anderen Sprachen werden für Sie übersetzt
Worum es geht

Warum vieles nie in einem Gespräch landet

Wer jeden Morgen mit seiner Vorgesetzten im selben Raum sitzt, überlegt sich zweimal, ob er sagt, dass die Einarbeitung der Neuen an ihm hängen bleibt. Mit Kritik an der Schichtplanung, an einem Ablauf oder am Umgangston geht es vielen ähnlich: Sie wird abgewogen, verschoben und am Ende oft nicht ausgesprochen. Weg ist sie damit nicht. Sie zeigt sich später als Rückzug oder als Kündigung, deren Grund im Betrieb niemand kannte.

Ein anonymer Kanal nimmt einen Teil dieser Abwägung weg. Er steht dauerhaft offen, auch zwischen zwei Befragungen und ohne Termin. Wer nach der Spätschicht etwas loswerden will, scannt den QR-Code im Pausenraum oder öffnet den Link und schreibt in eigenen Worten, am Handy oder am PC. Ein Konto braucht dafür niemand, und gespeichert werden weder IP-Adresse noch Browser-Kennung oder Cookies.

Offener Kanal oder Befragung?

Eine Befragung stellt zu einem Stichtag die Fragen, die Sie wissen wollen. Der offene Kanal nimmt auf, was die Belegschaft von sich aus sagen will. Wenn Sie zu einem bestimmten Thema gezielt fragen wollen, finden Sie mehr unter anonyme Mitarbeiterbefragung.

Person tippt im Büro eine Nachricht in ihr Smartphone
Geschrieben wird am eigenen Handy oder am PC, ohne App und ohne Anmeldung.

Was ein offener Kanal braucht

  • Zugang per QR-Code und Link, ohne Konto und ohne App
  • keine Speicherung von IP-Adresse, Browser-Kennung oder Cookies
  • Anzeige erst nach vier bis sechs Stunden, nur mit Datum
  • einen Rückkanal, über den Sie nachfragen können
  • eine Stelle, an der alle sehen, was aus den Hinweisen wurde
  • Auswertung nach Thema und Stimmung, keine über einzelne Personen
Andere Wege

Der offene Kanal neben Gespräch, Briefkasten und Umfrage

Jeder dieser Wege hat seinen Platz. Die Tabelle zeigt, was sie leisten, wenn Hinweise laufend und ohne Namen ankommen sollen.

WegAnonymitätÜbersichtErreichbarkeitWofür geeignet
Persönliches Gesprächkeine, der Name ist bekannthängt an Notizennur mit TerminKlärung im Einzelfall
Papier-BriefkastenHandschrift kann verratenlose Zettelnur am StandortHinweise ohne Rückfrage
Anonyme Umfrageohne NamenStand zum Stichtagnur im Befragungszeitraumgezielte Fragen zu einem Thema
Offener Kanal mit Kummerkastenohne Namen, IP-Adresse und CookiesVerlauf über Monate nach Thema und Stimmungjederzeit per QR-Code und Linklaufende Hinweise in eigenen Worten

Kein Termin nötig

Wer etwas loswerden will, muss nicht auf das nächste Mitarbeitergespräch oder die nächste Befragung warten.

Eigene Worte

Statt eines Kreuzes auf einer Skala steht da, was stört: die Übergabe am Freitag, das fehlende Werkzeug, der Ton in der Frühbesprechung.

Nachfragen möglich

Ist ein Hinweis unklar, fragen Sie über den Fallcode nach. Die Person liest Ihre Frage und antwortet, ohne sich zu erkennen zu geben.

Zeitpunkt bleibt verborgen

Rückmeldungen erscheinen erst nach vier bis sechs Stunden und nur mit Datum. Wer vor Schichtbeginn schreibt, ist daran nicht zu erkennen.

Verlauf über Monate

Weil der Kanal dauerhaft offen ist, sehen Sie, ob ein Thema wiederkommt, nachlässt oder neu auftaucht.

Sichtbare Folgen

Auf dem Maßnahmen-Board „Ihr sagt, wir tun“ tragen Sie ein, was aus den Hinweisen geworden ist. Veröffentlichte Maßnahmen kann die ganze Belegschaft lesen.

Mann mit grauem Haar arbeitet am Laptop, daneben ein Notizblock
Einzeltexte sind immer lesbar. Themen und Verlauf zeigt das Dashboard ab fünf Rückmeldungen.
Im Betrieb

Wie der Kanal bekannt wird und in Gang bleibt

Ein offener Kanal wird nur genutzt, wenn alle von ihm wissen. Der QR-Code hängt deshalb dort, wo ohnehin gewartet wird: im Pausenraum, an der Stempeluhr, neben dem Kaffeeautomaten. Der Link geht per Nachricht an alle, die keinen festen Platz im Betrieb haben. Bei der Einarbeitung neuer Leute gehört ein Satz dazu, wofür der Kanal da ist und wer die Texte liest.

Danach liegt es bei Ihnen. Lesen Sie die Rückmeldungen zu einem festen Termin, etwa jeden Montag, und trennen Sie, was gleich zu klären ist, von dem, was sich über Wochen wiederholt. Bei unklaren Hinweisen fragen Sie über den Fallcode nach. Die Person sieht Ihre Frage, sobald sie mit ihrem Code wieder auf die Seite schaut, und kann antworten.

Früher oder später fragt jemand, ob sich ein Text nicht doch zurückverfolgen lässt. Wie die Anonymität technisch geschützt ist, steht unter Sicherheit; die Seite können Sie auch an den Betriebsrat weitergeben.

Muster statt Einzelfall

Vom einzelnen Hinweis zum wiederkehrenden Thema

Ein einzelner Hinweis ist eine Momentaufnahme. Kommt dasselbe Thema über Wochen aus demselben Bereich, ist es ein Muster. Weil der Kanal nicht nach einer Befragungsrunde schließt, sehen Sie beides: den konkreten Anlass und den Verlauf. Kummerkasten ordnet die Rückmeldungen nach Kategorie, mit mehreren Bereichen ab Professional auch nach Bereich. Themen-Ranglisten, Verlauf und Bereichs-Auswertungen erscheinen erst ab fünf Rückmeldungen.

Für die Beschäftigten ändert sich etwas anderes. Kritik braucht keinen Termin beim Vorgesetzten mehr und keinen Auftritt in der Teamrunde. Das hilft vor allem denen, die sich in einer großen Runde nie zu Wort melden würden: den Ruhigen, den Neuen, den befristet Eingestellten.

Ausgewertet wird nie nach Person oder Führungskraft. Wer wissen will, wie es in einem Team läuft, sieht den Bereich und die Themen, nicht einzelne Namen.

Was sich damit ändern kann

  • Hinweise kommen früher an, nicht erst im Austrittsgespräch
  • aus vagem Unmut werden Anlässe, nach denen Sie fragen können
  • wiederkehrende Themen fallen auf, bevor sie sich festsetzen
  • auch leise Stimmen kommen an, nicht nur die lauten
  • wer sieht, dass ein Hinweis etwas bewirkt hat, schreibt wieder
Einführung

Wie Sie den offenen Kanal einführen

Die Einrichtung ist schnell erledigt. Ob der Kanal genutzt wird, entscheidet sich in den Wochen danach, wenn die ersten Hinweise da sind und alle sehen, wie Sie damit umgehen.

ab 5
Rückmeldungen zu einem Thema zeigt das Dashboard eine Auswertung
50
Rückmeldungen im Monat sind im Starter-Tarif enthalten
90–1.095 Tage
Aufbewahrung: Wie lange Texte gespeichert bleiben, legen Sie selbst fest

Die ersten Wochen

  • QR-Code an zwei, drei Stellen aushängen, an denen alle vorbeikommen, und den Link an alle schicken.
  • In der Teamrunde in zwei Sätzen erklären, wofür der Kanal da ist und wer die Texte liest.
  • Einen festen Termin setzen, an dem Sie die Rückmeldungen lesen.
  • Unklare Hinweise über den Fallcode nachfragen, statt zu raten.
  • Die erste Maßnahme auf dem Maßnahmen-Board eintragen, auch wenn sie klein ist.
Beispiel

Ein Hinweis, der sonst erst beim Abschied gefallen wäre

Frei erfunden, kein konkreter Kundenfall.

Angenommen, ein Dienstleister mit Verwaltung und Kundenservice hängt den QR-Code im Pausenraum aus. Einige Wochen später schreiben mehrere Leute aus dem Service, dass die Übergabe zwischen Früh- und Spätdienst nur mündlich läuft und Absprachen mit Kunden dabei verloren gehen. Eine der Rückmeldungen ist unklar. Die Geschäftsführung fragt über den Fallcode nach, welcher Wochentag gemeint ist, und bekommt eine Antwort. Danach wird ein schriftliches Übergabeblatt eingeführt und auf dem Maßnahmen-Board eingetragen. Ohne den offenen Kanal wäre das Thema vielleicht erst in einem Austrittsgespräch zur Sprache gekommen.

Zwei Personen im Gespräch an einem kleinen Tisch mit Kaffeetassen
Was sich wiederholt, gehört ins Gespräch mit dem Team: als Thema, ohne Suche nach der Person, die es geschrieben hat.

Was ein früher Hinweis wert sein kann

Eine ungewollte Kündigung kostet nach gängigen Schätzungen 90 bis 200 Prozent eines Bruttojahresgehalts (zur Rechnung). Ob ein Hinweis eine Kündigung verhindert, kann niemand vorhersagen. Er gibt Ihnen aber die Gelegenheit, etwas zu ändern, solange die Person noch da ist.

Früher Bescheid wissen

Was über den Kanal ankommt, müssen Sie nicht aus Flurgesprächen und Andeutungen zusammensetzen.

Gründe vor der Kündigung

Die Gründe für einen Abgang zeigen sich oft lange vorher im Alltag. Über den Kanal können sie ankommen, solange noch Zeit ist.

Entscheiden nach dem Verlauf

Ob ein Thema einmal oder über Monate genannt wurde, zeigt der Verlauf im Dashboard.

Vorschläge aus der Arbeit

Neben Kritik kommen auch Vorschläge: wie ein Ablauf kürzer wird, wo Material fehlt, was sich Neue am ersten Tag gewünscht hätten.

Bedenken

Was vor dem Start gegen einen offenen Kanal eingewandt wird

Drei Sorgen, die in kleinen und mittleren Betrieben häufig fallen, und was dazu zu sagen ist.

"Bei uns kann doch jeder direkt sprechen."
Für vieles stimmt das. Bei Kritik am eigenen Vorgesetzten oder an jemandem, mit dem man jeden Tag zusammenarbeitet, bleibt die Schwelle trotzdem hoch. Für diese Fälle ist der offene Kanal da; das Gespräch ersetzt er nicht.
"Dann kommt nur Gemecker."
Unmut gehört dazu. Wer sieht, dass konkrete Hinweise bearbeitet werden und auf dem Maßnahmen-Board auftauchen, hat einen Grund, beim nächsten Mal konkret zu schreiben.
"Bei uns erkennt man doch jeden am Schreibstil."
Ganz ausschließen lässt sich das in einem kleinen Betrieb nicht. Kummerkasten speichert keine IP-Adresse, zeigt im Dashboard keine Uhrzeit, zeigt Rückmeldungen erst nach vier bis sechs Stunden an und wertet Themen erst ab fünf Rückmeldungen aus. Wer vorsichtig sein will, schreibt kurz und sachlich.
Fragen

Fragen zum offenen Kanal

Was Inhaber und Personalverantwortliche vor dem Start meist wissen wollen.

Worin unterscheidet sich der offene Kanal von einer Mitarbeiterbefragung?
Eine Befragung stellt zu einem bestimmten Zeitpunkt vorgegebene Fragen. Der offene Kanal hat weder Stichtag noch Fragebogen: Beschäftigte schreiben, wenn sie etwas beschäftigt. Beides lässt sich verbinden; Umfragen gibt es ab dem Tarif Professional.
Kann ich auf eine anonyme Rückmeldung antworten?
Über den Fallcode. Wer eine Rückmeldung abschickt, bekommt einen Code angezeigt und kann damit später Ihre Antwort lesen und selbst antworten. Gespeichert wird nur ein nicht umkehrbarer Prüfwert dieses Codes, kein Name.
Wie oft sollte ich die Rückmeldungen lesen?
Ein fester Rhythmus hilft mehr als ein häufiger, zum Beispiel einmal pro Woche. Für Notfälle ist der Kanal nicht gedacht, denn Rückmeldungen erscheinen erst vier bis sechs Stunden nach dem Absenden.
Welcher Tarif reicht für einen offenen Kanal?
Für einen Betrieb mit einem Bereich reicht meist Starter: bis zu 50 Rückmeldungen im Monat und drei Zugänge zum Dashboard für 49 € netto im Monat bei Jahreszahlung. Mehrere Bereiche, Umfragen und KI-Berichte kommen mit Professional dazu. Alle Tarife stehen auf der Preisseite.
Testphase

Den offenen Kanal 14 Tage lang ausprobieren

Hängen Sie den QR-Code zwei Wochen lang aus und sehen Sie, was ankommt. Zahlungsdaten geben Sie bei der Anmeldung an; wer innerhalb der 14 Tage kündigt, zahlt nichts.