Wer nicht am Schreibtisch arbeitet, formuliert selten druckreif. Der KI-Assistent stellt ein paar kurze Fragen und fasst die Antworten am Ende zu einem Text zusammen, der mit einem Tipp abgeschickt wird.
Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.
Die Rückmeldungen, die am meisten wert wären, kommen von Menschen, die nicht vor einer Tastatur sitzen. Sie stehen an der Maschine, sitzen im Fahrerhaus, gehen durch die Station. Ihr Zeitfenster ist die Pause, ihr Gerät ist ein Telefon, ihre Eingabe ein Daumen.
Ein leeres Textfeld verlangt von ihnen eine Fähigkeit, die mit dem Anliegen nichts zu tun hat: aus diffusem Ärger in einem Zug einen strukturierten Absatz machen, ohne Rückfrage, ohne zweiten Versuch, im Wissen, dass es anonym ist und niemand nachfragen kann. Heraus kommt dann oft gar nichts oder nur drei Wörter, mit denen die Führung nichts anfangen kann. Mit „Chef ist unfair“ lässt sich nicht arbeiten.
Antworten ist deutlich leichter als aufschreiben. Darauf baut der Assistent: Er stellt pro Antwort eine einzige offene Frage, ruhig und sachlich, und macht daraus am Ende einen zusammenhängenden Text. Aus „Chef ist unfair“ wird so eine Schilderung, mit der jemand tatsächlich arbeiten kann, ohne dass die Person dafür schreiben gelernt haben muss.
Das Textfeld fragt: „Formuliere dein Anliegen.“ Der Assistent fragt: „Was ist passiert?“ Gemeint ist dasselbe, aber die zweite Frage lässt sich auch im Stehen beantworten.
Der Assistent ist eine Alternative zum Textfeld, kein Ersatz. Wer lieber tippt, tippt.
Ist der Assistent aktiviert, begrüßt er direkt auf der Feedback-Seite: „Erzähl mir einfach in deinen Worten, worum es geht – was läuft gut, was stört dich?“ Wer lieber selbst formuliert, wählt mit einem Tipp „Nur Text schreiben, ohne Nachfragen“.
Was ist passiert? Geht es um Ton, Umgang, Prozesse oder Ausstattung? Seit wann, wie oft? Was wäre eine Verbesserung? Eine Frage pro Antwort, in zwei bis drei Sätzen.
Ab der dritten Antwort möglich, spätestens nach der achten. Ein Tipp auf „Abschicken“ genügt: Der Assistent fasst das Gespräch in der Ich-Perspektive zusammen und übermittelt die Zusammenfassung sofort. Die Person sieht sie vorher nicht; im Dashboard ist sie als KI-Zusammenfassung gekennzeichnet.
Ab hier läuft es wie jede andere Rückmeldung: anonym, zeitverzögert sichtbar, mit Fallcode für die Antwort des Unternehmens und für Ergänzungen, falls etwas fehlt.
Zur Zusammenfassung ordnet der Assistent zusätzlich ein Thema aus den Kategorien Ihres Unternehmens und eine Stimmung von 1 bis 4 zu. Ein Thema, das nicht zu Ihren eigenen Kategorien gehört, wird gar nicht erst übernommen.
Er gibt keine Ratschläge, bewertet nichts und spielt nicht Therapeut. Er löst keine Probleme und ersetzt keine Führungsarbeit. Er hilft nur dabei, ein Anliegen in Worte zu fassen.
Er ist auch kein Pflichtweg. Das gewohnte Textfeld bleibt daneben stehen. Fällt der Assistent aus, sagt die Seite das und verweist auf das Textfeld. Und er läuft nicht endlos: Nach acht Beiträgen ist Schluss, damit aus dem Feedback-Weg kein Chatverlauf wird.
Schließlich ist er nicht standardmäßig an. Ihr Unternehmen schaltet ihn im Dashboard ein. Bis dahin sieht die Belegschaft nur das normale Feedback-Formular.
„Ein Gespräch verrät mehr als ein Textfeld“ ist ein berechtigter Gedanke. Deshalb ist dieser Teil technisch besonders streng abgesichert.
Diktieren statt Tippen läge für diese Zielgruppe nahe. Die Funktion ist gebaut, aber abgeschaltet, weil eine Stimme mehr über eine Person verrät als Text. Solange sie aus ist, gibt es keinen Mikrofon-Knopf und keine Aufnahme.
Um die nächste Frage und die Zusammenfassung zu erzeugen, geht der Gesprächstext ohne IP-Adresse an das Sprachmodell unseres Dienstleisters Anthropic in den USA. Der Dienstleister steht mit Zweck und Ort der Verarbeitung im Verzeichnis der Unterauftragsverarbeiter; die technischen Maßnahmen stehen auf der Seite Sicherheit & Anonymität. Wer das nicht möchte, lässt den Assistenten ausgeschaltet. Das Textfeld funktioniert unverändert.
Fragen, die vor der Einführung meist kommen.
Warum Menschen schweigen, steht in Warum Mitarbeiter kein Feedback geben. Was danach mit dem Anliegen passieren muss, zeigt das Maßnahmen-Board.
Der Assistent senkt eine Hürde: die zwischen „ich hätte da was“ und „ich habe es abgeschickt“. Dort geht viel Feedback verloren, aber nicht alles. Wenn niemand auf die Rückmeldungen antwortet, füllt auch der beste Eingang den Kasten nur einmal.
Deshalb gehört zum Assistenten eine sichtbare Reaktion. Über den anonymen Rückkanal per Fallcode liest die Person ohne Konto nach, was das Unternehmen geantwortet hat, und kann nachfassen. Was daraus wird, zeigt das Maßnahmen-Board.
Ab dem Professional-Tarif ist der Assistent enthalten; im Starter-Tarif lässt er sich als Zusatzmodul hinzubuchen. Welche Ausbaustufe zu Ihrem Betrieb passt, steht auf der Preisseite und unter Lösungen.
Die Punkte, die vor der Freischaltung im Betrieb geklärt sein sollten.
Am schnellsten merkt man den Unterschied, wenn man einmal selbst durch das Gespräch geht. Im 14-Tage-Test von Professional oder Business ist der Assistent enthalten. Zum Weiterlesen: unsere Lösungen, die Preise, das anonyme Mitarbeiterfeedback und das Maßnahmen-Board.