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KI-Dialog für anonymes Feedback

Das leere Textfeld ist die eigentliche Hürde

Wer nicht am Schreibtisch arbeitet, formuliert selten druckreif. Der KI-Assistent stellt ein paar kurze Fragen – und schreibt daraus einen Text, den die Person prüft, ändert und selbst absendet.

✓ Verlauf wird nirgends gespeichert✓ fragt nie nach Namen✓ Text wird vor dem Absenden geprüft✓ acht Sprachen
1 Frage
pro Antwort – zwei bis drei Sätze, nie ein Verhör
8 Antworten
Höchstlänge eines Gesprächs, dann wird zusammengefasst
0 Verläufe
werden gespeichert – nur die Zusammenfassung geht raus
Das eigentliche Problem

Wer nichts schreibt, hat trotzdem etwas zu sagen

Die Rückmeldungen, die am meisten wert wären, kommen von Menschen, die nicht vor einer Tastatur sitzen. Sie stehen an der Maschine, sitzen im Fahrerhaus, gehen durch die Station. Ihr Zeitfenster ist die Pause, ihr Gerät ist ein Telefon, ihre Eingabe ein Daumen.

Ein leeres Textfeld verlangt von ihnen eine Fähigkeit, die mit dem Anliegen nichts zu tun hat: aus diffusem Ärger in einem Zug einen strukturierten Absatz machen, ohne Rückfrage, ohne zweiten Versuch, im Wissen, dass es anonym ist und niemand nachfragen kann. Das Ergebnis ist entweder gar nichts – oder drei Wörter, mit denen die Führung nichts anfangen kann. „Chef ist unfair" ist keine Information, sondern eine Sackgasse.

Antworten ist deutlich leichter als aufschreiben. Genau das ist der Trick: Der Assistent stellt pro Antwort eine einzige offene Frage, ruhig und sachlich, und macht daraus am Ende einen zusammenhängenden Text. Aus „Chef ist unfair" wird so eine Schilderung, mit der jemand tatsächlich arbeiten kann – ohne dass die Person dafür schreiben gelernt haben muss.

Der Unterschied in einem Satz

Das Textfeld fragt: „Formuliere dein Anliegen." Der Assistent fragt: „Was ist passiert?" Das ist dieselbe Sache – aber nur die zweite Frage beantwortet jemand im Stehen.

Mitarbeiter gibt in der Pause anonym Feedback über das Smartphone
Fünf Minuten Pause, ein Daumen, kein Schreibtisch – dafür ist der Assistent gebaut.

Wem das leere Feld am meisten im Weg steht

  • Schicht- und Produktionsteams ohne Bildschirmarbeitsplatz
  • Fahrpersonal, Außendienst, Pflege- und Betreuungskräfte
  • Kolleginnen und Kollegen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist
  • alle, die schon einmal etwas geschrieben haben und dafür Ärger bekamen
  • alle, denen erst beim Erzählen einfällt, was eigentlich das Problem ist
Der Ablauf

Sechs Schritte, keiner davon verlangt einen Login

Der Assistent ist eine Alternative zum Textfeld, kein Ersatz. Wer lieber tippt, tippt.

1. Loslegen

Ist der Assistent aktiviert, begrüßt er direkt auf der Feedback-Seite: „Erzähl mir einfach in deinen Worten, worum es geht — was läuft gut, was stört dich?“ Wer lieber selbst formuliert, wählt mit einem Tipp „Nur Text schreiben, ohne Nachfragen“.

2. Erzählen & Nachfragen

Was ist passiert? Geht es um Ton, Umgang, Prozesse oder Ausstattung? Seit wann, wie oft? Was wäre eine Verbesserung? Eine Frage pro Antwort, in zwei bis drei Sätzen.

3. Abschicken

Ab der dritten Antwort möglich, spätestens nach der achten. Ein Tipp auf „Abschicken“ genügt: Der Assistent fasst das Gespräch in der Ich-Perspektive zusammen und übermittelt es sofort — ohne weiteren Zwischenschritt.

4. Fertig

Ab hier ist es ganz normales Feedback: anonym, zeitverzögert sichtbar, mit Fallcode für die anonyme Antwort des Unternehmens — und für Ergänzungen, falls etwas fehlt.

Zwei Vorschläge, die niemanden binden

Zur Zusammenfassung schlägt der Assistent zusätzlich ein Thema aus den Kategorien Ihres Unternehmens und eine Stimmung von 1 bis 4 vor. Beides sind Vorschläge im Formular, die die Person überschreiben oder leer lassen kann. Ein Thema, das nicht zu Ihren eigenen Kategorien gehört, wird gar nicht erst übernommen.

Was der Assistent tut

  • Er stellt genau eine offene Frage pro Antwort, in zwei bis drei Sätzen, warm aber sachlich.
  • Er führt durch die vier Punkte, die eine Schilderung brauchbar machen: was, worum, seit wann, was wäre besser.
  • Er führt das Gespräch in der Sprache, in der die Seite geöffnet wurde – acht stehen bereit.
  • Er fasst spätestens ab dem siebten Beitrag von sich aus zusammen und schlägt den Abschluss vor.
  • Bei Hinweisen auf akute Gefahr verweist er auf Hilfsangebote und den Notruf.
Abgrenzung

Und was er ausdrücklich nicht tut

Er gibt keine Ratschläge, bewertet nichts und spielt nicht Therapie. Er ist kein Chatbot, der Probleme löst, und er ersetzt keine Führungsarbeit – er sorgt nur dafür, dass ein Anliegen überhaupt in Worten ankommt.

Er ist auch kein Pflichtweg. Das gewohnte Textfeld bleibt daneben stehen. Fällt der Assistent aus, sagt die Seite genau das und weist auf das Textfeld hin – die Rückmeldung geht trotzdem raus. Und er läuft nicht endlos: Nach acht Beiträgen ist Schluss, damit aus dem Feedback-Weg kein Chatverlauf wird.

Schließlich ist er nicht standardmäßig an. Ihr Unternehmen schaltet ihn im Dashboard bewusst ein – solange das nicht geschehen ist, sieht die Belegschaft ausschließlich das normale Feedback-Formular.

Anonymität

Der wichtigste Einwand zuerst

„Ein Gespräch verrät mehr als ein Textfeld" ist ein berechtigter Gedanke. Deshalb ist genau dieser Punkt am festesten verdrahtet.

Was mit dem Gespräch passiert

  • Der Verlauf lebt nur im Browser der Person. Auf unserer Seite wird nichts davon gespeichert.
  • Inhalte werden nicht protokolliert – in den Aufzeichnungen stehen nur technische Angaben.
  • Abbrechen oder Fenster schließen verwirft alles.
  • Kein Login, keine Cookies. Die IP-Adresse dient ausschließlich als kurzlebige Bremse gegen Missbrauch und wird vor jeder Speicherung unkenntlich gemacht.
  • Abgeschickt wird ausschließlich die Zusammenfassung – auf demselben Weg wie jedes andere Feedback.
  • Das fertige Feedback wird zeitverzögert sichtbar, damit sich der Eingang nicht über die Uhrzeit zuordnen lässt.

Wie Namen ferngehalten werden

  • Der Assistent fragt nie nach Namen oder identifizierenden Angaben.
  • Fällt trotzdem ein Name, bittet er freundlich darum, ihn wegzulassen: Rolle oder Situation genügen.
  • Genannte Namen bleiben unverändert erhalten — es ist der Text der Person, nichts wird umgeschrieben.
  • Ein Tipp auf „Abschicken“ erstellt die Zusammenfassung und sendet sie sofort.
  • Anweisungen, die im Text auftauchen, behandelt der Assistent als Teil der Schilderung und führt sie nicht aus.

Spracheingabe: gebaut, aber ausgeschaltet ausgeliefert

Diktieren statt tippen wäre für genau diese Zielgruppe naheliegend. Die Funktion existiert und ist trotzdem standardmäßig aus – eine Stimme ist identifizierender als Text, und solange die Verarbeitung nicht abschließend geklärt ist, bleibt der sichere Zustand die Vorgabe. Sie verhält sich dann exakt so, als gäbe es sie nicht: kein Mikrofon-Knopf, keine Aufnahme. Auf Anfrage lässt sie sich freischalten.

Offen gesagt gehört dazu auch: Um die nächste Frage und die Zusammenfassung zu erzeugen, geht der Gesprächstext an das Sprachmodell von Anthropic. Der Dienstleister steht mit Zweck und Ort der Verarbeitung im Verzeichnis der Unterauftragsverarbeiter; die technischen Maßnahmen stehen auf der Seite Sicherheit & Anonymität. Wer das nicht möchte, lässt den Assistenten aus – das Textfeld funktioniert unverändert.

Einwände aus der Praxis

Fünf Fragen, die im Betrieb wirklich gestellt werden

Kurz beantwortet – auch dort, wo die Antwort nicht bequem ist.

„Liest da eine KI meine Beschwerde?"
Für die Dauer des Gesprächs: ja – anders lässt sich keine Rückfrage stellen und kein Text formulieren. Gespeichert wird davon nichts, weder bei uns noch als Protokoll. Und die einzige Fassung, die Ihr Unternehmen zu sehen bekommt, ist die Zusammenfassung, die beim Tipp auf Abschicken übermittelt wird — nie der Verlauf.
„Was, wenn die Zusammenfassung falsch ist?"
Über den Fallcode lässt sich jederzeit anonym nachlegen: Wer merkt, dass ein Punkt fehlt oder schief zusammengefasst wurde, schreibt eine Ergänzung in den Rückkanal — das Unternehmen sieht beides. Und wer von vornherein lieber selbst formuliert, wählt „Nur Text schreiben, ohne Nachfragen“ und schreibt ohne Assistenten.
„Braucht man dafür eine App?"
Nein. Es ist dieselbe Webseite wie das normale Feedback-Formular, erreichbar über einen Link oder den QR-Code am Aushang. Keine Installation, kein Konto, kein Firmen-Postfach. Die Bedienelemente sind für Daumen auf kleinen Bildschirmen ausgelegt.
„Was, wenn jemand doch einen Namen nennt?"
Dann bleibt er stehen. Es ist der eigene Text der Mitarbeitenden — sie entscheiden selbst, was sie nennen; der Assistent ermahnt nicht und schreibt nichts um. Er fragt nur nicht von sich aus nach Namen, weil er keine braucht. In den Auswertungen gibt es weiterhin keine Dimension „Person“: Namen tauchen dort nie als Rangliste oder Filter auf.
„Können wir das abschalten?"
Sie müssen es sogar erst einschalten. Für jedes Unternehmen ist der Assistent zunächst aus; erst ein Schalter im Dashboard macht ihn auf der öffentlichen Seite sichtbar. Ausschalten geht jederzeit genauso – das Textfeld bleibt davon unberührt.
Produktionsteam nutzt anonymes Feedback direkt aus der Halle
Der Assistent hilft beim Formulieren – die Antwort darauf bleibt Ihre Aufgabe.

Passend dazu

Warum Menschen schweigen, steht in Warum Mitarbeiter kein Feedback geben. Was danach mit dem Anliegen passieren muss, zeigt das Maßnahmen-Board.

Einordnung

Ein besserer Eingang macht noch keine Feedback-Kultur

Der Assistent löst genau ein Problem: die Hürde zwischen „ich hätte da was" und „ich habe es abgeschickt". Das ist die häufigste Stelle, an der Feedback verloren geht, aber es ist nicht die einzige. Wenn niemand auf die Rückmeldungen antwortet, füllt auch der beste Eingang den Kasten nur einmal.

Deshalb gehört zum Assistenten immer beides: ein niedrigschwelliger Weg hinein und eine sichtbare Reaktion heraus. Der anonyme Rückkanal per Fallcode leistet den ersten Teil davon – die Person kann ohne Konto nachlesen, was das Unternehmen geantwortet hat, und selbst nachfassen. Den zweiten Teil leistet das Maßnahmen-Board.

Ab dem Professional-Tarif ist der Assistent enthalten; im Starter-Tarif lässt er sich als Zusatzmodul hinzubuchen. Welche Ausbaustufe zu Ihrem Betrieb passt, steht auf der Preisseite und unter Lösungen.

FAQ

Häufige Fragen zum KI-Dialog

Die Punkte, die vor der Freischaltung im Betrieb geklärt sein sollten.

Was ist der KI-Dialog?
Ein geführtes Gespräch anstelle eines leeren Textfelds. Der Assistent stellt pro Antwort genau eine offene Frage und fasst das Anliegen am Ende zu einem Text zusammen. Mit einem Tipp auf Abschicken wird diese Zusammenfassung direkt über den normalen anonymen Weg übermittelt.
Wird das Gespräch gespeichert?
Nein. Der Verlauf lebt ausschließlich im Browser der Person, und Inhalte werden nicht protokolliert. Abbrechen verwirft alles. Gespeichert wird nur die Zusammenfassung, die tatsächlich abgeschickt wurde.
Wie lang kann ein Gespräch werden?
Höchstens acht Beiträge der Person. Ab dem dritten lässt sich zusammenfassen, ab dem siebten schlägt der Assistent den Abschluss von sich aus vor. Die Grenze wird serverseitig gezählt, nicht nur in der Oberfläche.
In welchen Sprachen funktioniert der Assistent?
Er antwortet in der Sprache, in der die öffentliche Seite geöffnet wurde: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch, Ukrainisch, Russisch und Türkisch. Auch die Zusammenfassung entsteht in dieser Sprache.
Gibt es eine Spracheingabe?
Die Funktion ist gebaut, wird aber ausgeschaltet ausgeliefert – eine Stimme ist identifizierender als Text. Solange sie aus ist, erscheint kein Mikrofon. Auf Anfrage lässt sie sich freischalten.
In welchen Tarifen ist der Assistent enthalten?
Ab dem Professional-Tarif ist er enthalten; im Starter-Tarif lässt er sich als Zusatzmodul hinzubuchen. Unabhängig vom Tarif bleibt er ausgeschaltet, bis Sie ihn im Dashboard einschalten. Die aktuellen Tarife stehen auf der Preisseite.
Jetzt starten

Probieren Sie den Assistenten selbst aus

Am schnellsten merkt man den Unterschied, wenn man einmal selbst durch das Gespräch geht. 14 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang. Zum Weiterlesen: unsere Lösungen, die Preise, das anonyme Mitarbeiterfeedback und das Maßnahmen-Board.