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KI-Dialog für anonymes Feedback

Das leere Textfeld ist die eigentliche Hürde

Wer nicht am Schreibtisch arbeitet, formuliert selten druckreif. Der KI-Assistent stellt ein paar kurze Fragen und fasst die Antworten am Ende zu einem Text zusammen, der mit einem Tipp abgeschickt wird.

Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.

✓ Verlauf wird bei uns nicht gespeichert✓ fragt nie nach Namen✓ im Dashboard als KI-Zusammenfassung gekennzeichnet✓ acht Sprachen
1 Frage
pro Antwort, in zwei bis drei Sätzen
8 Antworten
Höchstlänge eines Gesprächs, dann wird zusammengefasst
0 Verläufe
werden gespeichert. Übermittelt wird nur die Zusammenfassung
Das eigentliche Problem

Wer nichts schreibt, hat trotzdem etwas zu sagen

Die Rückmeldungen, die am meisten wert wären, kommen von Menschen, die nicht vor einer Tastatur sitzen. Sie stehen an der Maschine, sitzen im Fahrerhaus, gehen durch die Station. Ihr Zeitfenster ist die Pause, ihr Gerät ist ein Telefon, ihre Eingabe ein Daumen.

Ein leeres Textfeld verlangt von ihnen eine Fähigkeit, die mit dem Anliegen nichts zu tun hat: aus diffusem Ärger in einem Zug einen strukturierten Absatz machen, ohne Rückfrage, ohne zweiten Versuch, im Wissen, dass es anonym ist und niemand nachfragen kann. Heraus kommt dann oft gar nichts oder nur drei Wörter, mit denen die Führung nichts anfangen kann. Mit „Chef ist unfair“ lässt sich nicht arbeiten.

Antworten ist deutlich leichter als aufschreiben. Darauf baut der Assistent: Er stellt pro Antwort eine einzige offene Frage, ruhig und sachlich, und macht daraus am Ende einen zusammenhängenden Text. Aus „Chef ist unfair“ wird so eine Schilderung, mit der jemand tatsächlich arbeiten kann, ohne dass die Person dafür schreiben gelernt haben muss.

Der Unterschied in einem Satz

Das Textfeld fragt: „Formuliere dein Anliegen.“ Der Assistent fragt: „Was ist passiert?“ Gemeint ist dasselbe, aber die zweite Frage lässt sich auch im Stehen beantworten.

Mitarbeiter gibt in der Pause anonym Feedback über das Smartphone
Gebaut für fünf Minuten Pause, ein Telefon und keinen Schreibtisch.

Wem das leere Feld am meisten im Weg steht

  • Schicht- und Produktionsteams ohne Bildschirmarbeitsplatz
  • Fahrpersonal, Außendienst, Pflege- und Betreuungskräfte
  • Kolleginnen und Kollegen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist
  • alle, die schon einmal etwas geschrieben haben und dafür Ärger bekamen
  • alle, denen erst beim Erzählen einfällt, was eigentlich das Problem ist
Der Ablauf

Vier Schritte, keiner davon verlangt einen Login

Der Assistent ist eine Alternative zum Textfeld, kein Ersatz. Wer lieber tippt, tippt.

1. Loslegen

Ist der Assistent aktiviert, begrüßt er direkt auf der Feedback-Seite: „Erzähl mir einfach in deinen Worten, worum es geht – was läuft gut, was stört dich?“ Wer lieber selbst formuliert, wählt mit einem Tipp „Nur Text schreiben, ohne Nachfragen“.

2. Erzählen & Nachfragen

Was ist passiert? Geht es um Ton, Umgang, Prozesse oder Ausstattung? Seit wann, wie oft? Was wäre eine Verbesserung? Eine Frage pro Antwort, in zwei bis drei Sätzen.

3. Abschicken

Ab der dritten Antwort möglich, spätestens nach der achten. Ein Tipp auf „Abschicken“ genügt: Der Assistent fasst das Gespräch in der Ich-Perspektive zusammen und übermittelt die Zusammenfassung sofort. Die Person sieht sie vorher nicht; im Dashboard ist sie als KI-Zusammenfassung gekennzeichnet.

4. Fertig

Ab hier läuft es wie jede andere Rückmeldung: anonym, zeitverzögert sichtbar, mit Fallcode für die Antwort des Unternehmens und für Ergänzungen, falls etwas fehlt.

Thema und Stimmung

Zur Zusammenfassung ordnet der Assistent zusätzlich ein Thema aus den Kategorien Ihres Unternehmens und eine Stimmung von 1 bis 4 zu. Ein Thema, das nicht zu Ihren eigenen Kategorien gehört, wird gar nicht erst übernommen.

Was der Assistent tut

  • Er stellt genau eine offene Frage pro Antwort, in zwei bis drei Sätzen, warm aber sachlich.
  • Er führt durch die vier Punkte, die eine Schilderung brauchbar machen: was, worum, seit wann, was wäre besser.
  • Er führt das Gespräch in der Sprache, in der die Seite geöffnet wurde; zur Wahl stehen acht.
  • Er fasst spätestens ab dem siebten Beitrag von sich aus zusammen und schlägt den Abschluss vor.
  • Bei Hinweisen auf akute Gefahr verweist er auf Hilfsangebote und den Notruf.
Abgrenzung

Und was er ausdrücklich nicht tut

Er gibt keine Ratschläge, bewertet nichts und spielt nicht Therapeut. Er löst keine Probleme und ersetzt keine Führungsarbeit. Er hilft nur dabei, ein Anliegen in Worte zu fassen.

Er ist auch kein Pflichtweg. Das gewohnte Textfeld bleibt daneben stehen. Fällt der Assistent aus, sagt die Seite das und verweist auf das Textfeld. Und er läuft nicht endlos: Nach acht Beiträgen ist Schluss, damit aus dem Feedback-Weg kein Chatverlauf wird.

Schließlich ist er nicht standardmäßig an. Ihr Unternehmen schaltet ihn im Dashboard ein. Bis dahin sieht die Belegschaft nur das normale Feedback-Formular.

Anonymität

Der wichtigste Einwand zuerst

„Ein Gespräch verrät mehr als ein Textfeld“ ist ein berechtigter Gedanke. Deshalb ist dieser Teil technisch besonders streng abgesichert.

Was mit dem Gespräch passiert

  • Der Verlauf lebt nur im Browser der Person. Auf unserer Seite wird nichts davon gespeichert.
  • Inhalte werden nicht protokolliert; in den Server-Protokollen stehen nur technische Angaben.
  • Abbrechen oder Fenster schließen verwirft alles.
  • Kein Login, keine Cookies. Die IP-Adresse dient ausschließlich als kurzlebige Bremse gegen Missbrauch und wird vor jeder Speicherung unkenntlich gemacht.
  • Abgeschickt wird nur die Zusammenfassung, auf demselben Weg wie jedes andere Feedback.
  • Das fertige Feedback wird zeitverzögert sichtbar, damit sich der Eingang nicht über die Uhrzeit zuordnen lässt.

Wie mit Namen umgegangen wird

  • Der Assistent fragt nie nach Namen oder identifizierenden Angaben.
  • Nennt die Person selbst einen Namen, übernimmt die Zusammenfassung ihn unverändert; der Assistent ermahnt nicht.
  • Ein Tipp auf „Abschicken“ erstellt die Zusammenfassung und sendet sie sofort.
  • Anweisungen, die im Text auftauchen, behandelt der Assistent als Teil der Schilderung und führt sie nicht aus.

Spracheingabe: gebaut, aber ausgeschaltet ausgeliefert

Diktieren statt Tippen läge für diese Zielgruppe nahe. Die Funktion ist gebaut, aber abgeschaltet, weil eine Stimme mehr über eine Person verrät als Text. Solange sie aus ist, gibt es keinen Mikrofon-Knopf und keine Aufnahme.

Um die nächste Frage und die Zusammenfassung zu erzeugen, geht der Gesprächstext ohne IP-Adresse an das Sprachmodell unseres Dienstleisters Anthropic in den USA. Der Dienstleister steht mit Zweck und Ort der Verarbeitung im Verzeichnis der Unterauftragsverarbeiter; die technischen Maßnahmen stehen auf der Seite Sicherheit & Anonymität. Wer das nicht möchte, lässt den Assistenten ausgeschaltet. Das Textfeld funktioniert unverändert.

Häufige Einwände

Fünf Fragen vor der Einführung

Fragen, die vor der Einführung meist kommen.

„Liest da eine KI meine Beschwerde?“
Für die Dauer des Gesprächs: ja, sonst ließe sich keine Rückfrage stellen und kein Text formulieren. Gespeichert wird davon bei uns nichts, auch nicht im Protokoll. Ihr Unternehmen sieht nur die Zusammenfassung, die beim Tipp auf „Abschicken“ übermittelt wird, nie den Verlauf.
„Was, wenn die Zusammenfassung falsch ist?“
Über den Fallcode lässt sich jederzeit anonym nachlegen: Wer merkt, dass ein Punkt fehlt oder schief zusammengefasst wurde, schreibt eine Ergänzung in den Rückkanal; das Unternehmen sieht beides und weiß, dass die erste Fassung eine KI-Zusammenfassung ist. Und wer von vornherein lieber selbst formuliert, wählt „Nur Text schreiben, ohne Nachfragen“ und schreibt ohne Assistenten.
„Braucht man dafür eine App?“
Nein. Es ist dieselbe Webseite wie das normale Feedback-Formular, erreichbar über einen Link oder den QR-Code am Aushang. Keine Installation, kein Konto, kein Firmen-Postfach. Die Bedienelemente sind für Daumen auf kleinen Bildschirmen ausgelegt.
„Was, wenn jemand doch einen Namen nennt?“
Dann bleibt er stehen. Die Mitarbeitenden entscheiden selbst, was sie nennen; der Assistent ermahnt nicht und die Zusammenfassung übernimmt Namen unverändert. Er fragt nur nicht von sich aus nach Namen, weil er keine braucht. In den Auswertungen gibt es weiterhin keine Dimension „Person“: Namen tauchen dort nie als Rangliste oder Filter auf.
„Können wir das abschalten?“
Sie müssen es sogar erst einschalten. Für jedes Unternehmen ist der Assistent zunächst aus; erst ein Schalter im Dashboard macht ihn auf der öffentlichen Seite sichtbar. Ausschalten geht jederzeit auf demselben Weg; das Textfeld bleibt davon unberührt.
Mitarbeiter in der Produktionshalle mit Smartphone
Der Assistent hilft beim Formulieren. Antworten müssen Sie selbst.

Passend dazu

Warum Menschen schweigen, steht in Warum Mitarbeiter kein Feedback geben. Was danach mit dem Anliegen passieren muss, zeigt das Maßnahmen-Board.

Einordnung

Ein besserer Eingang macht noch keine Feedback-Kultur

Der Assistent senkt eine Hürde: die zwischen „ich hätte da was“ und „ich habe es abgeschickt“. Dort geht viel Feedback verloren, aber nicht alles. Wenn niemand auf die Rückmeldungen antwortet, füllt auch der beste Eingang den Kasten nur einmal.

Deshalb gehört zum Assistenten eine sichtbare Reaktion. Über den anonymen Rückkanal per Fallcode liest die Person ohne Konto nach, was das Unternehmen geantwortet hat, und kann nachfassen. Was daraus wird, zeigt das Maßnahmen-Board.

Ab dem Professional-Tarif ist der Assistent enthalten; im Starter-Tarif lässt er sich als Zusatzmodul hinzubuchen. Welche Ausbaustufe zu Ihrem Betrieb passt, steht auf der Preisseite und unter Lösungen.

FAQ

Häufige Fragen zum KI-Dialog

Die Punkte, die vor der Freischaltung im Betrieb geklärt sein sollten.

Was ist der KI-Dialog?
Ein geführtes Gespräch anstelle eines leeren Textfelds. Der Assistent stellt pro Antwort genau eine offene Frage und fasst das Anliegen am Ende zu einem Text zusammen. Mit einem Tipp auf Abschicken wird diese Zusammenfassung sofort über den normalen anonymen Weg übermittelt; im Dashboard ist sie als KI-Zusammenfassung gekennzeichnet.
Wird das Gespräch gespeichert?
Nein. Der Verlauf lebt ausschließlich im Browser der Person, und Inhalte werden nicht protokolliert. Abbrechen verwirft alles. Gespeichert wird nur die Zusammenfassung, die tatsächlich abgeschickt wurde.
Wie lang kann ein Gespräch werden?
Höchstens acht Beiträge der Person. Ab dem dritten lässt sich zusammenfassen, ab dem siebten schlägt der Assistent den Abschluss von sich aus vor. Die Grenze wird serverseitig gezählt, nicht nur in der Oberfläche.
In welchen Sprachen funktioniert der Assistent?
Er antwortet in der Sprache, in der die öffentliche Seite geöffnet wurde: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch, Ukrainisch, Russisch und Türkisch. Auch die Zusammenfassung entsteht in dieser Sprache.
Gibt es eine Spracheingabe?
Nein. Die Funktion ist gebaut, aber abgeschaltet, weil eine Stimme mehr über eine Person verrät als Text. Solange sie aus ist, erscheint kein Mikrofon-Knopf.
In welchen Tarifen ist der Assistent enthalten?
Ab dem Professional-Tarif ist er enthalten; im Starter-Tarif lässt er sich als Zusatzmodul hinzubuchen. Unabhängig vom Tarif bleibt er ausgeschaltet, bis Sie ihn im Dashboard einschalten. Die aktuellen Tarife stehen auf der Preisseite.
Jetzt starten

Probieren Sie den Assistenten selbst aus

Am schnellsten merkt man den Unterschied, wenn man einmal selbst durch das Gespräch geht. Im 14-Tage-Test von Professional oder Business ist der Assistent enthalten. Zum Weiterlesen: unsere Lösungen, die Preise, das anonyme Mitarbeiterfeedback und das Maßnahmen-Board.