Fünfzehn fertige Fragebögen für die anonyme Mitarbeiterbefragung, sechs davon zu Themen, bei denen niemand Ärger befürchten muss. Ein Klick übernimmt einen Fragebogen, danach können Sie jede Frage ändern.
Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.
Die erste Frage an die Belegschaft lautet oft sinngemäß: „Was läuft schlecht?“ Das ist gut gemeint, geht aber oft schief. Auf diese Frage antwortet vor allem, wer gerade verärgert ist. Nach vier Wochen liegen ein paar Beschwerden vor, die Geschäftsleitung hält das Werkzeug für einen Kanal für Nörgler, und die meisten anderen haben es nie ausprobiert.
Einen Feedback-Kanal nutzt eher, wer ihn schon einmal ausprobiert hat. Die erste Antwort ist eine Übungsrunde: Link öffnen, zwei Felder antippen, absenden, Bestätigung sehen. Wer diesen Weg einmal gegangen ist, weiß beim nächsten Mal, dass er kurz ist und dass nichts Unangenehmes passiert. Beim nächsten Mal geht es dann vielleicht um den Vorgesetzten.
Deshalb gibt es die freundlichen Vorlagen: Wo soll die Weihnachtsfeier stattfinden? Arbeitszeit oder Freizeit beim Betriebsausflug? Was fehlt im Pausenraum? Mit solchen Fragen lernt die Belegschaft den Kanal kennen.
Aussagekräftiger als die erste Umfrage ist die dritte. Hält oder steigt die Zahl der Antworten von Runde zu Runde, ist der Kanal angenommen. Fällt sie ab, fehlt meist die sichtbare Reaktion. Dafür gibt es das Maßnahmen-Board.
Jede Vorlage ist eine Kopiervorlage: Titel und Fragen wandern in eine neue Umfrage und lassen sich dort streichen, umformulieren und ergänzen.
Erfreuliche, einmalige oder saisonale Fragen. Das Ergebnis ist eine Entscheidung, die anschließend alle sehen, und nebenbei lernt die Belegschaft den Weg kennen.
| Vorlage | Fragen | Empfohlener Rhythmus | Wofür sie gedacht ist |
|---|---|---|---|
| Weihnachtsfeier | 4 | einmalig, einige Monate vor der Feier | Format, Termin und Rahmen der Feier, abgefragt, bevor geplant wird. |
| Team-Event & Betriebsausflug | 4 | einmalig, vor der Planung | Art der Unternehmung, Zeitaufwand und Zeitpunkt, dazu die Frage: Arbeitszeit oder Freizeit? |
| Geburtstage & kleine Anlässe | 4 | einmalig, danach alle ein bis zwei Jahre | Womit Geburtstage und Jubiläen künftig gewürdigt werden. Gefragt wird nach Wunsch-Kategorien, nie nach einzelnen Personen. |
| Pause & Verpflegung | 5 | einmalig oder einmal im Jahr | Pausenraum, Getränke und Essen: Kleinigkeiten, über die selten jemand von sich aus spricht. |
| Anerkennung & Wertschätzung | 4 | einmalig, danach bei Bedarf | In welcher Form Lob ankommen soll und wofür öfter Danke gesagt werden sollte. |
| Weiterbildung & Lernwünsche | 5 | einmal im Jahr, vor der Budgetplanung | Richtung, Format und Hindernisse als Grundlage für die Weiterbildungsplanung. |
Hier zählt der Verlauf. Jede bewertbare Frage gehört zu einer von neun festen Kategorien, damit sich Werte über mehrere Runden vergleichen lassen.
| Vorlage | Fragen | Empfohlener Rhythmus | Wofür sie gedacht ist |
|---|---|---|---|
| Monats-Puls | 7 | monatlich | Der Einstieg ins Messen. Gleiche Fragen jeden Monat, damit ein Verlauf entsteht statt Einzelmessungen. |
| eNPS-Puls | 2 | monatlich oder quartalsweise | Weiterempfehlung als Arbeitgeber, die kürzeste Vorlage. |
| Team & Miteinander | 8 | halbjährlich oder anlassbezogen | Zusammenhalt, Umgangston und Konflikte im Team. |
| Führungs-Feedback | 9 | quartalsweise oder halbjährlich | Erreichbarkeit, Fairness, Anerkennung, Umgang mit Fehlern. |
| Belastung & Arbeitsaufkommen | 9 | quartalsweise | Arbeitsmenge, Pausen, Personaldecke. Angelehnt an die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung nach ArbSchG. |
| Sicherheit & Gesundheit | 9 | halbjährlich | Arbeitssicherheit, Schutzausrüstung und körperliche Belastung. |
| Onboarding-Check (30/90 Tage) | 7 | nach 30 und nach 90 Tagen | Reibungspunkte der Einarbeitung, solange sie noch frisch sind. |
| Exit-Befragung | 7 | bei jedem Austritt | Macht Kündigungsgründe auswertbar, statt sie im Abschlussgespräch verpuffen zu lassen. |
| Jahres-Befragung „Standortbestimmung“ | 23 | jährlich | Die Vollerhebung über alle neun Kategorien, an der sich die kurzen Pulsbefragungen messen lassen. |
Die leichten Vorlagen machen den Weg bekannt, bevor es um ernstere Themen geht.
Die Ergebnisse der Mess-Vorlagen lassen sich Runde für Runde nebeneinanderlegen.
Zu jeder Vorlage steht, wofür sie gedacht ist. Das hilft im Gespräch mit Betriebsrat und Geschäftsleitung.
Die freundlichen Vorlagen fragen konsequent nach Wünschen, nie nach Personen. „Welche Art von Aufmerksamkeit würde dir gefallen?“ ist eine Kategorie-Frage und bleibt in der Auswertung eine Verteilung. „Was schenken wir Anna?“ wäre eine Personenfrage und steht deshalb in keiner Vorlage. Kein Geburtsdatum, keine Konfektionsgröße, keine Vorliebe einer einzelnen Person.
Der Ton ist leicht, der Weg derselbe wie bei jeder anderen Befragung: ohne Login, ohne IP-Adresse und ohne Cookies. Wer im November über den Ort der Feier abgestimmt hat, weiß im März beim Belastungs-Check schon, was ihn erwartet.
Und wenn Ihnen ein Thema fehlt, bauen Sie es selbst: Sechs Fragetypen genügen für fast jede Runde. Wie ein guter Fragebogen entsteht, steht Schritt für Schritt unter Mitarbeiterbefragung erstellen; wie daraus eine Routine wird, unter Feedback-Kultur aufbauen.
Hier steht beides: was das Werkzeug tut und was es bewusst nicht tut.
Abgegebene Antworten hängen fest an der jeweiligen Frage. Würde eine Frage später umformuliert oder gelöscht, zeigte die Auswertung alte Antworten unter neuem Text an, und niemand würde den Fehler bemerken. Deshalb wird die Fragen-Struktur mit dem Start der Umfrage eingefroren, nicht erst bei der ersten Antwort: Sonst verriete schon die Sperre, wann jemand geantwortet hat. Änderbar bleiben Titel, Beschreibung, Laufzeit und das Pausieren. Für andere Fragen legen Sie per „Als Kopie bearbeiten“ einen Entwurf mit denselben Fragen an; dann bleiben beide Auswertungen sauber.
Was vor der ersten Befragung oft gefragt wird.
1. Thema wählen. Für die erste Runde eignet sich eine der sechs freundlichen Vorlagen, im Herbst etwa die Weihnachtsfeier, sonst Pause & Verpflegung oder Anerkennung. Ein Klick übernimmt Titel und Fragen in eine neue Umfrage.
2. Anpassen. Fragen streichen, umformulieren, eigene ergänzen. Die Vorlage wird kopiert, danach können Sie alles ändern.
3. Verteilen. Die Umfrage bekommt einen öffentlichen Link und einen QR-Code. Den QR-Code hängen Sie dort auf, wo die Leute ohnehin vorbeikommen: an der Stempeluhr, im Pausenraum, am Aushang.
4. Antworten. Ergebnis zeigen und danach handeln: Bei der Feier ist das die Entscheidung selbst, bei den Mess-Vorlagen eine Maßnahme mit Status.
Der ganze Funktionsumfang steht unter Lösungen, die Auswertung erklärt Mitarbeiterumfrage auswerten, und warum Leute schweigen, steht in Warum Mitarbeiter kein Feedback geben.
Was vor dem Start meist geklärt werden muss.
Vorlage anklicken, Fragen prüfen, QR-Code ausdrucken. Umfragen sind im 14-Tage-Test von Professional und Business enthalten. Wenn Sie vorher vergleichen möchten: unsere Lösungen, die Preise, die Seite zur anonymen Mitarbeiterbefragung und das Maßnahmen-Board, mit dem aus Ergebnissen sichtbare Antworten werden.