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Vergleich 2026

Gute Leute halten,
bevor sie innerlich kündigen

Eine Kündigung fällt selten spontan; oft trägt jemand den Gedanken lange mit sich, ohne ihn auszusprechen. CompanyMood und Kummerkasten wollen solche Signale früher sichtbar machen, auf zwei verschiedenen Wegen. Diese Seite stellt sie nebeneinander, mit den öffentlichen Angaben von CompanyMood, abgerufen am 6. Oktober 2026.

Unsere Empfehlung

Kummerkasten

Ein Link für alle: Jeder schreibt, wann ihn etwas beschäftigt

VS

CompanyMood

Stimmungsbarometer mit Einladung je Person, dazu eine Mitteilungs-Box

Leerer Arbeitsplatz in einem Großraumbüro, im Hintergrund arbeiten Kollegen
Worum es geht

Was ein ungeplanter Abgang kosten kann

Suche, Auswahl, Einarbeitung, verlorenes Wissen und die Mehrarbeit der anderen: Für eine ungewollte Kündigung setzen gängige Schätzungen (u. a. Sage) 90 bis 200 Prozent eines Bruttojahresgehalts an. Wie wir mit dieser Spanne rechnen, steht auf der Preisseite: zur Rechnung.

Häufig kommt der eigentliche Grund erst im Austrittsgespräch zur Sprache, wenn sich nichts mehr ändern lässt. Beide hier verglichenen Werkzeuge sollen ihn früher hörbar machen. Sie unterscheiden sich darin, wie Beschäftigte teilnehmen und wie viel Verwaltung dafür nötig ist.

Früher erfahren

Wer den Grund im laufenden Betrieb erfährt, kann noch etwas ändern.

Auch die Stillen erreichen

Wer über einen Wechsel nachdenkt, sagt das selten in der Teamrunde. Ohne Anmeldung und ohne Namen fällt es leichter, es aufzuschreiben.

Den Verlauf sehen

Über Monate wird sichtbar, ob die Stimmung sinkt und ob eine Maßnahme etwas bewirkt hat; nach Bereichen getrennt ab dem Tarif Professional.

Zwei Wege, Rückmeldungen einzusammeln

Kummerkasten: ein offener Kanal

Ihre Leute schreiben, wenn sie etwas bewegt, anonym und in eigenen Worten. Es gibt keine Einladung und keinen Termin; der Link und der QR-Code gelten für alle. Aus den Texten entstehen im Dashboard Themen und ein Stimmungsverlauf ab fünf Rückmeldungen, nach Bereichen getrennt ab dem Tarif Professional.

  • Kein Konto und kein Login für Mitarbeitende
  • QR-Code am Aushang, geschrieben wird am Handy
  • Anonymer Rückkanal per Fallcode für Nachfragen
  • Weder IP-Adresse noch Browser-Kennung, keine Cookies

CompanyMood: Befragung mit Einladung

Laut Anbieter misst CompanyMood die Stimmung über ein Stimmungsbarometer und Befragungen. Die Beschäftigten werden nach Angaben des Anbieters einzeln eingeladen und an die Teilnahme erinnert. Für Anliegen zwischen den Befragungen nennt der Anbieter eine Mitteilungs-Box. Die Erfassung beschreibt der Anbieter als anonymisiert.

  • Stimmungsbarometer und Befragungen
  • Einladung und Erinnerung je Person
  • Mitteilungs-Box und mobile Apps
  • Kostenloses Paket für Teams bis 30 Personen

Die Unterschiede im Einzelnen

Rückmeldungen sammeln beide. Unterschiedlich sind der Zugang, die Abrechnung und das, was zur einzelnen Rückmeldung gespeichert wird.

Worauf es ankommtKummerkastenCompanyMood
Wie Beschäftigte teilnehmenein gemeinsamer Link bzw. QR-Code für alle, keine EinladungslisteEinladung je Person, mit Erinnerung an die Teilnahme
Anliegen zwischen zwei Befragungenjederzeit über den offenen Kanalüber die Mitteilungs-Box
Was zur Rückmeldung gespeichert wirdkeine IP-Adresse, keine Browser-Kennung, keine Cookies, kein Loginlaut Anbieter anonymisierte Erfassung, Einzelheiten beim Anbieter
Eigene Umfragenab Tarif Professionalim Paket Business (Umfragesystem)
Abrechnungje Betriebje eingeladener Person
Einstiegspreis49 €/Monat bei Jahreszahlung
58,80 € bei monatlicher Zahlweise
0 € für Teams bis 30 Personen; Business ab 3 € je Person und Monat, mindestens 99 €
ServerstandortAnwendung und Datenbank in Frankfurt am Main; Übersetzung und KI über Anthropic (USA)laut Anbieter Deutschland und Frankreich

Unsere Beträge sind netto pro Monat bei Jahreszahlung; monatliche Zahlweise kostet 20 % mehr. Angaben zu CompanyMood nach der Preisseite des Anbieters, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Stand: Oktober 2026, laut Anbieterseite); ob dort netto oder brutto gerechnet wird, steht beim Anbieter. Alle Tarife und Kontingente von Kummerkasten stehen auf der Preisseite.

Unser Fazit

Beide Werkzeuge wollen Unzufriedenheit früher sichtbar machen. CompanyMood arbeitet mit Befragungen und einer Einladung je Person; das passt zu Betrieben, die regelmäßig abfragen und dafür mit einer Personenliste arbeiten wollen. Kummerkasten verzichtet auf Einladungen und Konten: ein Link für alle, jederzeit offen. Welcher Weg besser passt, hängt davon ab, ob Sie in festen Abständen fragen oder dauerhaft zuhören wollen.

Häufige Fragen

Was ist CompanyMood?
CompanyMood ist eine Software für Mitarbeiterfeedback mit Stimmungsbarometer, Befragungen und einer Mitteilungs-Box. Die Beschäftigten werden einzeln eingeladen. Kummerkasten hält dagegen einen anonymen Kanal offen, den alle über denselben Link oder QR-Code erreichen.
Wie gehen beide mit Anonymität um?
Kummerkasten speichert zu einer Rückmeldung keine IP-Adresse, keine Browser-Kennung und keine Login-Daten und setzt auf der Feedback-Seite keine Cookies; im Dashboard erscheint eine Rückmeldung erst vier bis sechs Stunden später. CompanyMood beschreibt seine Erfassung als anonymisiert; wie das im Einzelnen umgesetzt ist, erklärt der Anbieter. Fragen Sie bei beiden nach, was genau gespeichert wird.
Welcher Weg passt besser zu kleinen Unternehmen?
Für Teams bis 30 Personen bietet CompanyMood ein kostenloses Paket. Kummerkasten beginnt bei 49 €/Monat netto bei Jahreszahlung (58,80 € bei monatlicher Zahlweise) und rechnet je Betrieb ab; eine Einladungsliste braucht es nicht. Bei sehr kleinen Teams gilt: Kummerkasten wertet Themen und Bereiche erst ab fünf Rückmeldungen aus, damit niemand erkennbar wird. Einzelne Texte sind trotzdem lesbar.

Weitere Vergleiche

Sieben Werkzeuge nebeneinander finden Sie im Überblick der Feedback-Tools, die Preise unter Was ein Feedback-Tool kostet.

Den offenen Kanal im eigenen Betrieb testen

14 Tage kostenlos, ohne Konten für Ihre Beschäftigten. Wer in der Testphase kündigt, zahlt nichts.

Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.