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Kummerkasten und SurveyMonkey im Vergleich 2026

Umfrage-Werkzeug oder offener Kanal für die Belegschaft?

Beide sammeln Antworten, aber für unterschiedliche Zwecke. SurveyMonkey ist ein allgemeines Umfrage-Werkzeug, Kummerkasten ein dauerhaft offener, anonymer Kanal für Beschäftigte. Die Angaben zu SurveyMonkey stammen von dessen Website, abgerufen am 6. Oktober 2026.

Für Mitarbeiterbindung

Kummerkasten

Dauerhaft offener Rückkanal · ab 49 €/Monat bei Jahreszahlung

VS

SurveyMonkey

Online-Umfragen · Teamtarife je Benutzer, ab drei Benutzern

Zwei Personen im Gespräch an einem kleinen Tisch mit Kaffeetassen

Was mehr kostet als die Monatsgebühr

Eine ungewollte Kündigung kostet nach gängigen Schätzungen (u. a. Sage) 90 bis 200 Prozent eines Bruttojahresgehalts, für Suche, Einarbeitung, verlorenes Wissen und die Mehrarbeit im Team. Dagegen ist der Unterschied zwischen zwei Monatsgebühren gering. Es zählt, auf welchem Weg Sie rechtzeitig erfahren, dass jemand unzufrieden ist.

Meist steht der Grund schon Monate vorher fest, etwa ein Schichtplan, der nicht zum Leben passt, oder eine Führungssituation, über die niemand offen spricht. In der Teamrunde sagt das kaum jemand.

  • Wie wir die Kosten eines Abgangs rechnen, mit Quellen: zur Rechnung
  • Eine Umfrage zeigt einen Stichtag, ein offener Kanal den Verlauf
  • Anonym kommen Themen zur Sprache, die im Vieraugengespräch niemand nennt
  • Wer früh davon erfährt, kann oft noch mit der Person reden

Wofür die beiden Werkzeuge gebaut sind

SurveyMonkey ist darauf ausgelegt, Fragebögen zu bauen, zu verschicken und auszuwerten, für Kunden, Märkte oder Beschäftigte. Kummerkasten stellt keine Fragen, sondern hält einen Kanal offen, über den Beschäftigte von sich aus schreiben; eigene Umfragen kommen ab Professional dazu.

Worauf es ankommtKummerkastenSurveyMonkey
Wofür gebautanonymes Feedback von BeschäftigtenOnline-Umfragen für viele Zwecke
Wann Rückmeldungen entstehenjederzeit, über einen dauerhaft offenen Kanalsolange eine Umfrage läuft
IP-Adresse der Antwortenden✓ ohne Login, ohne IP, ohne Cookiesbei Web-Links standardmäßig gespeichert; „Anonyme Beantwortungen" je Collector einschaltbar
Nachfragen bei der schreibenden Personanonymer Rückkanal per Fallcodekeine Angabe
Abrechnungje Betriebje Benutzer, ab drei Benutzern, jährlich
Einstiegspreis49 €/Monat bei Jahreszahlung
58,80 € bei monatlicher Zahlweise
laut Anbieter ab 30 € je Benutzer und Monat (Tarif EXTRA Team, ab drei Benutzern, jährliche Abrechnung)

Unsere Beträge sind netto pro Monat bei Jahreszahlung; monatliche Zahlweise kostet 20 % mehr. Angaben zu SurveyMonkey nach Preisseite und Hilfe-Center des Anbieters, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Stand: Oktober 2026, laut Anbieterseite); ob dort netto oder brutto gerechnet wird, steht beim Anbieter. Was in welchem Tarif von Kummerkasten enthalten ist, steht unter Funktionen.

Abrechnung je Betrieb oder je Benutzer

Weitere Anbieter und ihre Preismodelle: Was ein Feedback-Tool kostet.

Ein Werkzeug, das je Benutzer abrechnet, wird mit jeder weiteren Person teurer, die Umfragen baut oder auswertet. Kummerkasten rechnet je Betrieb ab: Starter kostet 49 € netto im Monat bei Jahreszahlung und enthält drei Dashboard-Zugänge, Professional 129 € mit zehn Zugängen. Bei SurveyMonkey kostet der Teamtarif EXTRA Team laut Preisseite des Anbieters 30 € je Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (Stand: Oktober 2026); vergleichen Sie mit der Zahl der Personen, die bei Ihnen auswerten sollen.

Drei Prüfsteine, bevor Sie sich entscheiden

Ist der Weg dauerhaft offen?

Unzufriedenheit hält sich nicht an Befragungstermine. Fragen Sie, wie Beschäftigte sich zwischen zwei Umfragen melden können, und ob das ohne Anmeldung geht.

Sehen Sie die Bewegung?

Ein einzelner Zufriedenheitswert sagt wenig. Aussagekräftiger ist, wie sich Stimmung und Themen eines Bereichs von Monat zu Monat verändern.

Traut sich jemand, es zu schreiben?

Fragen Sie, was zu einer Antwort gespeichert wird: IP-Adresse, E-Mail-Adresse, Uhrzeit. Wer befürchten muss, erkannt zu werden, schreibt die heiklen Dinge nicht auf.

Unser Fazit

SurveyMonkey ist für Umfragen aller Art gebaut, von der Kundenbefragung bis zur Marktforschung. Kummerkasten beschränkt sich auf einen Zweck: Beschäftigte sollen jederzeit anonym sagen können, was sie stört, und die Führung soll daraus einen Verlauf sehen. Wer beides braucht, kann beides nutzen.

Häufige Fragen

Kann ich mit SurveyMonkey erkennen, dass jemand über einen Wechsel nachdenkt?
Mit einer Umfrage erfahren Sie, was zum Zeitpunkt der Befragung gedacht wird. Wer Unzufriedenheit auch zwischen zwei Befragungen mitbekommen will, braucht einen Kanal, der dauerhaft offen ist. Das ist der Ansatz von Kummerkasten; eigene Umfragen gibt es dort zusätzlich ab dem Tarif Professional.
Was kostet SurveyMonkey im Vergleich?
SurveyMonkey rechnet Teamtarife je Benutzer und Monat ab, ab drei Benutzern und mit jährlicher Abrechnung; laut Preisseite des Anbieters ab 30 € je Benutzer und Monat (Stand: Oktober 2026). Kummerkasten kostet ab 49 €/Monat netto bei Jahreszahlung (58,80 € bei monatlicher Zahlweise) für den ganzen Betrieb, mit drei Dashboard-Zugängen im Tarif Starter.
Wie anonym sind die Antworten?
Laut Hilfe-Center von SurveyMonkey speichern Web-Links die IP-Adresse der Antwortenden standardmäßig; die Einstellung „Anonyme Beantwortungen" lässt sich je Collector einschalten. Kummerkasten speichert zu einer Rückmeldung grundsätzlich keine IP-Adresse, keine Browser-Kennung und keine Login-Daten und setzt auf der Feedback-Seite keine Cookies.

Einen offenen Kanal ausprobieren

In wenigen Minuten eingerichtet, danach dauerhaft erreichbar. 14 Tage kostenlos; wer in der Testphase kündigt, zahlt nichts.

Testphase: Zahlungsmethode bei der Anmeldung nötig, belastet erst nach 14 Tagen, vorher kündbar ohne Kosten.